Wie Handel und Gastronomie auf das iPhone reagieren sollten

Eigentlich ist es ja nur ein neues Handy. Und eigentlich hat es mit diesem Blog und BWL nicht so arg viel zu tun. Aber dieses Video sollten sich alle Einzelhändler, Apotheker, Restaurant-Besitzer und Kino-Betreiber sehr genau anschauen:

Der Werbefilm zeigt, wie jemand sich auf seinem iPhone einen Film ansieht, dabei an Meeresfrüchte denkt und über die Suchfunktion „Maps“ (Landkarte) nach Restaurants mit „Seafood“ sucht. Die Karte zeigt etliche Treffer, er wählt das nächstgelegene Restaurant und ruft dort an (vielleicht um einen Tisch zu reservieren).

Das also ist der Stand der Technik heute! Und wer keine Meeresfrüchte mag, sucht vielleicht nach einem „Mittagessen unter 10,- Euro“. Und damit ist wohl auch klar, dass dieser Artikel keine Kaufempfehlung für das iPhone sein will (obwohl…), sondern der dringende Appell an alle Händler, Gastronomen und sonstige Gewerbetreibende, sich endlich um einen Internetauftritt zu bemühen oder dafür zu sorgen, dass die vorhandenen Seiten auf einem aktuellen Stand sind!

In dem Maße, wie die Suche von lokalen Einkaufsstätten, gastronomischen Angeboten oder nur dem nächstgelegen Geldausgabeautomaten über Mobiltelefone möglich und üblich wird, müssen sich die Anbieter darauf einstellen. Ansosten werden sie wohl schleichend Marktanteile verlieren.

Zugleich bieten sich damit aber auch Chancen für diejenigen, die ihr Lokal nicht direkt in den stark frequentierten (und teuren) 1a-Lagen haben. Sie könnten sogar darauf setzen, von einer zunächst eher jüngeren Zielgruppe über die mobile Suche entdeckt und frequentiert zu werden.

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Auch Bezeichnend: In der Apple-Tech-Info (http://www.apple.com/iphone/internet, dann auf Watch QuickTours-Maps), die es schon vor der Werbung gab, wird nicht nach Café gesucht, sondern nach dem filialisten Starbucks – vielleicht noch ein Zeichen für den Mittelstand, die Entwicklung im Auge zu behalten und sich jetzt zumindest mit einer Website oder sogar einem Online-Shop zu präsentieren um sich auf den Sprung in den neuen mobilen Markt vorzubereiten, um nicht komplett von den großen Ketten abgehängt zu werden…

  2. Danke für den Hinweis! Eben habe ich es mir angesehen: Hier wird praktisch „in der Werbung“ für ein anderes Unternehmen mitgeworben (modernes Product Placement).
    Natürlich zu Lasten der kleinen, individuellen Cafés…

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